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Als der Sommer eine Farbe verlor

Von Maria Regina Heinitz

Hamburg 1976
Es war ein wunderschöner Sommertag und die Kinder hatten viel Spaß mit ihrer Großmutter im Garten. Als das Mädchen nach seiner Mutter schauen wollte.
Aimée die Künstlerin, hatte versucht sich das Leben zu nehmen. Die 13 jährige Bénédicte fand Aimée und stand mit den Füßen in dem Blut ihrer Mutter.

Seitdem ist die Mutter an einem, den Kindern unbekannten Ort. Der Rest der Familie ist in eine Kleinstadt nach Westfalen gezogen. Dort ist alles anders. Die Kinder vermissen ihre Mutter sehr. Der Vater hat nicht viel Zeit für die Beiden und überlässt sie sich selbst, in dem großen neuen Haus und dem verwunschenen Garten.

Emil ist Chefarzt und hat alle Hände voll zu tun, die veraltete Psychiatrie zu modernisieren. Manchmal kommt die Großmutter aus Frankreich zu Besuch. Kein Mutterersatz, aber für die Kinder sehr wichtig.

Bénédicte ist ein sehr empfindsames, fantasievolles Mädchen, nach Außen wirkt sie sehr frech und burschikos. Sie beschützt ihren sechs jährigen Bruder Marcel. Bénédicte braucht jedoch jemanden der ihr zuhört. Aber der Vater hat ihr das Reden über die Mutter verboten, was zu Gerede in der Kleinstadt führt...

Die gerade erwachsen gewordene Bénédicte, erzählt ihre Geschichte. Das Buch liest sich schnell und immer etwas spannend. Die Autorin schreibt wortreich, um uns in die Welt von Bénédicte zu versetzen, was ihr auch sehr gut gelingt. Wer in dieser Zeit groß geworden ist, wird an seine eigene Kindheit erinnert.

Seite 418 " Mag sein, dass die Zeit alle Wunden heilt, sehr wahrscheinlich ist das sogar richtig, aber keiner spricht über die Narben, die bleiben und still und unerkannt das Altbekannte verändern."

Maria Regina Heinitz lebt in Hamburg, geboren ist sie 1968 im Allgäu. Sie hat die Deutsche Sprache studiert, sowie Französisch und Literatur. 2009 erhielt sie den Literaturförderpreis der Kulturbehörde Hansestadt Hamburg.

Verlag: Bloomsbury
ISBN: 9783827011886
Fester Einband: 496 Seite

Kommentare

  1. Das ist mein Lesegeschmack. Danke für den Tipp, steht schon auf meiner Liste.
    Liebe Grüße von Stine

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  2. Hört sich nach einem guten Weihnachtsgeschenk an! :-) Ich glaube ich kenne jemanden, dem das gefällt. ^^
    Liebe Grüße,
    Alice ♡

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